Beiter Wurfarmschablone – Ausrichtung am Bogen prüfen
Diese Begleitanleitung gehört zur Shop-Produktfamilie „Beiter Wurfarmlinien-Messlehren“, ID 7664 / SKU P-102733. JVD führt dieselbe Beiter-Wurfarmschablone unter der Basisnummer 102733. Die deutsche Originalanleitung von Beiter unterscheidet eine Recurve-Ausführung WA0401 von einer Compound-Ausführung WA0402. Die Schablone macht die Lage von Sehne, Pfeil und Visier sowie die Wurfarmflucht optisch vergleichbar; sie liefert allein noch keine fertige Bogeneinstellung.
Passende Ausführung wählen
Die Shop-Familie bietet Recurve Schwarz, Recurve Gelb und Compound Gelb. Der Beiter-Datenbogen ordnet Recurve den Codes WA0401SW beziehungsweise WA0401GE und Compound Gelb WA0402GE zu. Recurve- und Compound-Schablonen haben unterschiedliche Formen und Markierungen. Daher vor dem Ansetzen die gewählte Ausführung mit dem Bogen abgleichen. Für die in der Originalanleitung beschriebene Prüfung an oberem und unterem Wurfarm werden zwei passende Schablonen benötigt; die Zahl der gelieferten Einzelteile richtet sich nach dem konkreten Angebot.
Recurve: Mittellinie als Ausgangspunkt
- Je eine passende Schablone nahe dem Mittelstück an oberem und unterem Wurfarm einrasten. Die Schablonen so platzieren, dass ihre Bezugslinien von hinten gut zu sehen sind. Beiters Zeichnung auf Seite 2 zeigt die Blickrichtung.
- Den Bogen von hinten entlang der Sehne betrachten. Liegt die Sehne bei beiden Schablonen zwischen den beiden Linien, lässt sich von diesem gemeinsamen Bezug aus die Position des Pfeils und des Visiers beurteilen. Das ist ein Ausgangspunkt für das anschließende Tuning, keine universelle Sollposition für jeden Bogen.
- Verlässt die Sehne bereits an einer der beiden Schablonen nahe dem Mittelstück den Linienbereich, kann nach Beiter die Ausrichtung des Mittelteils oder der Wurfarmtaschen die Ursache sein. Nicht allein aus dieser Sichtprüfung eine bestimmte Schraube verstellen; die Einstellvorgaben des Bogenherstellers heranziehen.
- Zur zusätzlichen Wurfarmkontrolle beschreibt Beiter Schablonen an den Wurfarmenden und nach Möglichkeit weitere nahe dem Mittelstück. Abweichungen an den Enden können auf eine Wurfarmabweichung hinweisen. Zuerst unterscheiden, ob die Abweichung schon nahe dem Mittelstück oder erst weiter außen sichtbar wird.
Compound: Bezugslinie hinter der Rolle
Je eine Compound-Schablone nahe dem Mittelstück an oberem und unterem Wurfarm einsetzen. Von hinten genau in der Linie der Rolle auf Sehne und Schablonen blicken. Bei dieser Ausführung dienen die vier Linien oder ihre Zwischenräume als optischer Nullpunkt. Von dort aus Pfeilposition und Visier beziehungsweise Scope vergleichen. Schon ein seitlich versetzter Blick verändert den Eindruck; die Beobachtung deshalb aus derselben Position wiederholen. Beiter nennt diesen Vergleich einen Einstieg in die Abstimmung, nicht einen festen Center-Shot-Wert.
Vor dem Schießen alle Schablonen wieder vom Bogen entfernen. Wenn eine Ausrichtung unklar bleibt oder eine Korrektur an Mittelteil/Wurfarmtaschen nötig erscheint, die Anleitung des jeweiligen Bogenherstellers beziehungsweise eine fachkundige Werkstatt hinzuziehen.
Quellen und Rechte
- Beiter-Bedienungsanleitung „Wurfarmschablone“, Stand 01/2004, zwei Seiten vollständig gerendert und visuell geprüft am 28.09.2026; PDF-SHA-256
40832D442AC6B4FFE3E7AAFCA2E3FDBAE003E19B1162BCA391753B848F6DDDFF. - Beiter-Datenbogen „Zubehör & Werkzeug“, relevante PDF-Seite 5 von 7 visuell geprüft; PDF-SHA-256
09A587FE37413AD7ED551FD2412DE80066287AE35BBC5D707B83E0ED0B6BE26A. - JVD-Produktfamilie
102733als Brücke zum Shop-Elternartikel. Dieser Text ist eigenständig formuliert; keine Beiter-Abbildung oder PDF-Seite wurde übernommen. Text-only.