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Pfeilgesamtgewicht: Überblick
Pfeilgesamtgewicht steht im Mittelpunkt dieser Seite. Schaft und Pfeilkomponenten einzeln addieren: GPI nur bei parallelen Schäften, sonst gemessene Schaftmasse verwenden.
Hinweise zur Nutzung
Die folgenden vorhandenen Inhalte erläutern das Thema anhand der auf dieser Seite genannten Angaben. Die auf dieser Seite eingebundene Originalquelle dient als technische Referenz. Prüfe Maße, Ausführung und Einsatzbereich immer am eigenen Material; bei sicherheitsrelevanten Arbeiten gelten zusätzlich die Herstellerhinweise. Weitere Grundlagen bündelt das Bogensport-Wiki.
Pfeil · Komponenten
Pfeilgesamtgewicht berechnen
Die Masse des fertigen Pfeils ist die Summe aus Schaft und allen tatsächlich verbauten Komponenten. Eine Feinwaage liefert den besten Abgleich.
Ergebnis
Alle Bauteile vollständig erfassen
Zum fertigen Pfeil gehören neben dem Schaft auch Spitze, Insert oder Outsert, Nocke, Befiederung, Wrap und weitere tatsächlich verbaute Teile. Die Eingaben werden in Grain erfasst und anschließend addiert. Eine Feinwaage ist der beste Abgleich für den fertig montierten Pfeil.
Schaftmasse passend eingeben
Bei einem parallelen Schaft kann die angegebene Masse pro Zoll mit der gemessenen Schaftlänge multipliziert werden. Bei getaperten oder barrelierten Schäften ist dieser Weg nicht zuverlässig, weil die Masse entlang des Schafts nicht konstant sein muss. Dann wird die tatsächliche Schaftmasse gemessen und im dafür vorgesehenen Modus eingetragen.
Ergebnis kontrollieren
Vergleiche die berechnete Gesamtmasse mit dem Messwert des fertigen Pfeils. Abweichungen weisen häufig auf fehlende Komponenten, gerundete Herstellerwerte oder eine unzutreffende Längenbasis hin. Für einen Pfeilsatz sollten alle fertigen Pfeile einzeln kontrolliert werden.
Keine Sicherheitsfreigabe aus der Summe ableiten
Das Gesamtgewicht allein bestätigt weder Spine noch Mindestmasse, Bauteilpassung oder sichere Pfeillänge. Diese Punkte werden getrennt mit den Unterlagen des konkreten Bogens, Schafts und der verwendeten Komponenten geprüft.
Einheiten und Messbezug festhalten
Grain und Gramm dürfen nicht verwechselt werden. GPI beschreibt die Schaftmasse pro Zoll und nicht den kompletten Pfeil. Auch die verwendete Schaftlänge muss eindeutig sein. Für spätere Vergleiche werden Bauteilwerte, gemessene Schaftlänge und tatsächliche Gesamtmasse gemeinsam dokumentiert.
Pfeilsatz als Ganzes prüfen
Die Rechnung liefert einen Sollwert für die eingegebenen Teile. Jeder fertig gebaute Pfeil wird zusätzlich gewogen und auf sichtbare Schäden, festen Sitz der Komponenten und gleiche Ausführung geprüft. Liegen einzelne Pfeile deutlich außerhalb der Gruppe, wird zuerst die Ursache geklärt, bevor der Satz verwendet oder abgestimmt wird.
Rundungen nachvollziehen
Einzelne Herstellerangaben können gerundet sein. Deshalb kann die Summe geringfügig vom Messwert der Feinwaage abweichen. Für die Dokumentation werden berechneter Wert und tatsächliche Messung getrennt notiert. Eine größere Abweichung wird geklärt, statt sie durch nachträgliches Schätzen einzelner Komponenten auszugleichen.